Übermässiges Schwitzen

Behandlung von Hyperhidrose (übermässiges Schwitzen)

Dem verstärkten Schwitzen am ganzen Körper kann eine Erkrankung zugrunde liegen, es sollte daher medizinisch untersucht werden. Örtliches Schwitzen dagegen, zum Beispiel in den Achselhöhlen, ist hingegen in der Regel nicht krankheitsbedingt, sondern nur eine Fehlsteuerung des vegetativen Nervensystems. In Fällen, in denen eine konservative Behandlung dieser häufig sehr unangenehmen Störung Problems fehlgeschlagen ist, kann die örtliche Behandlung mit Botulinumtoxin A helfen. Diese Therapieform wird seit Jahren praktiziert.

Was ist Botulinumtoxin A und wie wirkt es?

Botulinumtoxin A blockiert die Muskelkontraktion. Die Schweissdrüse kann sich nicht mehr zusammenziehen, mit der Folge, dass man an der behandelten Stelle nicht mehr schwitzt.

Die Substanz wird seit vielen Jahren bei Muskelverkrampfungen in der Neurologie und seit einigen Jahren im Bereich der Kosmetologie eingesetzt. Die Behandlung der Hyperhidrose ist damit auch möglich. Die Botulinumtoxinlösung wird in kleinen Mengen sehr oberflächlich in die Haut eingespritzt. Der Eintritt der Wirksamkeit dauert bis zu 14 Tagen. Die meisten Patienten führen die Behandlung ein mal jährlich durch, in den seltenen Fälle wird die Behandlung zwei Mal im Jahr durchgeführt.

Welche Nebenwirkungen und Komplikationen können auftreten?

In manchen Fällen kann es zu einer Hautreizung, einer Hautinfektion oder einer leichten Schwellung kommen. Des Weiteren kann an der Einstichstelle ein kleiner Bluterguss auftreten. Gelegntlich wurde nach der Behandlung über Müdigkeit, Mundtrockenheit und ein allgemeines Krankheitsgefühl berichtet.

Weitere Fragen zu Wirkungen und Nebenwirkungen von Botulinumtoxin A beantworten wir gerne während des ausführlichen Beratungsgesprächs.

Aktuelle Informationen zum Botulinumtoxin A finden Sie in der Mitteilung von Swissmedic.

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