Besenreiser

Retikulärevarizen und Besenreiser

Besenreiser und etwas dickere Äderchen (Retikulärevarizen) sind weit verbreitet. Als Besenreiser wird das Sichtbarwerden von Äderchen an den Beinen bezeichnet. Viele Menschen sind davon betroffen. Für die Bildung der Besenreiser kann allerdings oft keine konkrete Ursache gefunden werden. Genetische Veranlagung spielt meist eine Rolle, aber auch andere Faktoren, wie Rauchen und langes Stehen und Sitzen, begünstigen die Entstehung von Besenreisern.

Auf den ersten Blick sind Besenreiser nur Schönheitsmakel, also ein kosmetisch störendes Problem. Doch hinter den feinen Äderchen an der Hautoberfläche der Beine kann sich ein höhergradiges Venenleiden verbergen. Deswegen empfehlen wir die Durchführung einer Ultraschalluntersuchung des Venensystems, bevor eine Therapie der Besenreiser-Venen durchgeführt wird.

Die Besenreiser sprechen am besten auf die Verödungstherapie an. Dafür werden die Gefässe punktiert und anschliessend das Verödungsmittel injiziert, meist in flüssiger oder Schaumform.

Die Behandlung von Besenreisern verlangt Geduld. Meist sind 1–2 Sitzungen notwendig. Die einzelnen Sitzungen dauern circa 20 Minuten. Anschliessend wird das Tragen von Kompressionsstrümpfen für eine Woche empfohlen. Prinzipiell können Behandlungen von Besenreisern das ganze Jahr über durchgeführt werden. Die Verträglichkeit ist im Allgemeinen gut. Häufigste Nebenwirkungen sind blaue Flecken (Hämatome) und vorübergehende Verfärbungen. Nach der Behandlung sollte 6 Wochen direkte Sonnenbestrahlung vermieden werden.

Welche Methode die für Sie geeignetste ist, hängt von dem Erscheinungsbild der Krampfadern, von den Begleiterkrankungen, Ihrer Vorgeschichte und Ihren Präferenzen ab. Das lässt es sich am besten in einem ausführlichen Beratungstermin klären.

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